Purer Luxus: Six Senses Douro Valley (Portugal)

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Six Senses Douro Valley – Hotspot für vinophile Genießer im Douro-Tal

Das Six Senses Douro Valley liegt im Herzen des Douro-Tals, nur einen Katzensprung entfernt von Peso de Régua. Zum Flughafen nach Porto sind es 150 Kilometer, für die man gut 90 Minuten braucht. Bereits der Trip zum 5-Sterne-Hotel ist ein Erlebnis: Die kurvenreiche Strecke, immer den Fluss entlang, zählt zu einer der landschaftlich reizvollsten Routen Europas. Sobald man als Gast im zypressenbestandenen Innenhof des Hotels ankommt, das früher ein Adelshaus war, eröffnet sich einem eine atemberaubende Aussicht auf den Douro. Diese wird nur noch getoppt durch den Blick aus dem gläsernen Fahrstuhl, mit dem man vom höher gelegenen Rezeptionsbereich nach unten in die anderen Hoteltrakte gleitet.

Großzügige und stilvolle Zimmer im Six Senses Portugal

Das Six Senses Douro Valley verfügt über 57 Gästezimmer, aufgeteilt auf das Hauptgebäude und sechs Villen. Dazu kommt der 2.200 Quadratmeter große Wellnessbereich mit zehn Behandlungsräumen, diversen Saunen und einem beheizten Indoorpool, in dem die Gäste an kühleren Tagen ihre Bahnen ziehen können. Draußen gibt es natürlich auch ein Schwimmbad, einen beeindruckenden 25 Meter langen Infinitypool.

Die großzügigen in warmen Erdtönen gestalteten Zimmer sind modern eingerichtet. Außerdem kamen Holz und andere natürliche Stoffe zum Einsatz. Bei der Einrichtung der Zimmer setzten die Inneneinrichter bewusst auf typische Materialien der Region. In den Bädern, die mit einer Dusche und einer freistehenden Badewanne ausgestattet sind, wurde der taubengraue portugiesische Kalkstein verbaut. In Wohn- und Schlafräumen dominieren beruhigende Beige- und Brauntöne. Im Schlafzimmer laden ausladende Betten einer britischen Bettenmanufaktur zum Träumen ein.

Weinbibliothek mit mehr als 700 Weinen

Herzstück des Hotels ist die Weinbibliothek: In den Klimaschränken und im Keller lagern mehr als 700 Weine: Ports, Weiß-, Rosé- und Rotweine sowie Schaumweine. Die meisten Rebsäfte stammen aus dem Douro-Tal und den übrigen Weinregionen Portugals, doch es werden auch Tropfen anderer Provenienzen angeboten. Jeden Abend findet ein Tasting statt. Themen und Weine der Degustation variieren regelmäßig. Bei unserem Aufenthalt starteten wir mit zwei weißen Portweinen: dem Dry White von Niepoort, der nach Feige, Datteln und Nüssen duftete, und dem Caldas White Porto. Der aus Malvasier, Viosinho und Gouveio gekelterte weiße Port zeigte Noten von Karamell, Ahornsirup und Zitrusfrüchten. Es folgten zwei rote Ports – ein Ruby und ein Tawny. Unter den fachkundigen Erläuterungen der Sommeliers taucht man bei der Verkostung in die Weinwelt Portugals ein, lernt die autochthonen Rebsorten des Landes kennen und erfährt mehr über die Kunst der Portweinherstellung.

In der Weinbibliothek genießt man Wein und Häppchen. Alle Weine werden glasweise ausgeschenkt – das animiert geradezu zum Probieren. Wo hat man schon die Gelegenheit, eine derartige Vielzahl an Weinen zu verkosten? Die Küchencrew kredenzt Tapas wie in Öl eingelegte Sardinen, frittierte Paprikaschoten, die sogenannten Pimientos de Padron, oder regionale Wurst- und Käsespezialitäten. Alles ganz relaxt und völlig ungezwungen.

Gemüse aus dem eigenen Biogarten des Six Senses Portugal

Größeren Hunger kann der Gast im Restaurant Vale Abraão stillen. Im Restaurant gibt es zwei Eyecatcher: die eindrucksvolle Azulejo-Wand aus dem 18. Jahrhundert sowie der imposante Kamin und die offene Küche, in der man die Köche beim Arbeiten beobachten kann. Ein Großteil des Gemüses, das in den Kochtopf wandert, stammt aus dem hauseigenen Biogarten, in dem Auberginen, Artischocken, Fenchel, Paprika, Tomaten und Zucchini wachsen.

Herr über Herd und Töpfe im Six Senses Douro Valley ist Paulo Matos. Der Küchenchef ist ein Kenner der Küche Nordportugals. Als Anhänger der Slow-Food-Bewegung kennt er in der Region die besten Lieferanten und Erzeuger hochwertiger Produkte oft persönlich. Ihre Produkte inspirieren ihn und lassen ihn alte Rezepte neu interpretieren.
Kurzum – für Wein-und Genussfreunde ist das Six Senses Douro Valley eine neue Topadresse im Douro-Tal. Das luxuriöse Wellnessrefugium ist exzellenter Ausgangspunkt für Entdeckungstouren in die Region, bei deren Planung das freundliche Conciergeteam gerne hilft.

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Portugal – Wir kommen! Weinreise, Städtetour, Porto!

Written by PDMadmin654

Portugal – Wir kommen! Endlich ist es wieder soweit! Gleich startet unser Flieger, um uns erst nach Porto und dann ins Douro-Tal zu reisen. Wir freuen uns, dort wieder Freunde zu sehen, neue Leute kennenzulernen und die Region um den Douro weiter zu erkunden.

Porto und das Douro-Tal – immer eine Reise wert

Eine Reise nach Porto ist heute so einfach und unkompliziert. Vor acht bis zehn Jahren musste ich noch immer den Umweg von Hamburg über Frankfurt nehmen und war sechs, sieben Stunden unterwegs. Und heute… man steigt in Bremen, Dortmund, Düsseldorf, Erfurt, Frankfurt, Friedrichshafen, Hamburg, Hannover, Karlsruhe, Köln, Memmingen und Nürnberg und München in das Flugzeit und etwa vier Stunden später kann man in Porto aussteigen und meistens viel Sonne und frische Luft genießen. Ob man in der schönen Hafenstadt bleibt und das pulsierende Leben genießt oder sich ein Mietauto – wie wir – schnappt und weiter ins Douro-Tal fährt, beides hat klar seine Vorteile. Wir entscheiden uns dieses Mal bewusst für das schöne, ruhige Douro-Tal.

Weinreise oder nicht?

Doch, immer. Denn wenn man ins Douro-Tal reist, kommt man nicht daran vorbei, Wein und Portwein zu probieren. Es gibt schließlich mehrere hundert Produzenten im Douro-Tal und jeder macht seinen eigenen Wein oder Portwein. Da gibt es so viel zu sehen und zu probieren. Alles ist individuell und doch immer wieder anders.

Mal schauen, was wir in den nächsten Tagen sehen, welche Quinta wir besuchen und welchen neuen Portwein wir finden. Wir werden uns (auf dem Douro) treiben lassen. Wir freuen uns, wenn Ihr uns hier auf dem Blog oder auf Facebook folgt und die Erlebnisse mit uns teilt. Wir waren schon öfter im Mai dort und finden es vor allem jetzt im Frühjahr besonders schön. Denn die Weinhänge erstrahlen im vollen Grün und in der Region ist es ziemlich ruhig, weil die Touristen vor allem im Spätsommer und Herbst kommen, wenn die Weinlese stattfindet. Aber jetzt haben die Leute Zeit, mit uns zu plauschen oder uns versteckte Sachen zu zeigen, die wir sonst nicht so schnell zu Gesicht bekommen.

Leider schaffen wir es dieses Mal nicht, einige Zeit in Porto zu verbringen, da wir uns vorgenommen haben, mal etwas weiter ins Land vorzustoßen. Wir fahren nach Lissabon. Unser erstes Mal und wir sind gespannt, wie sich Lissabon und Porto voneinander unterscheiden.

Aber wir freuen uns, wenn Ihr uns hier auf dem Blog oder auf Facebook folgt.

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Olivenöl aus Portugal – Quinta das Carvalhas extra Virgin

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Olivenöl ist ein neuer Trend auf den Quintas im Douro Valley und das beste Nebenprodukt für alle Winzer! Schon lang gibt es dort, wo Wein angebaut wird, auch zahlreiche Olivenbäume.

Portugiesisches Olivenöl – direkt von der Quinta

Olivenbäume im Douro Valley in PortugalDoch bis vor kurzer Zeit produzierten die Winzer das Öl nur für den eigenen Hausgebrauch. Das ändert sich allmählich. Denn viele Quinta-Besucher fanden es schade, nur vor Ort in den Genuss des goldenen Öls zu kommen. Sie wollten nicht nur Port oder Wein, sondern gerne auch eine Flasche Olivenöl mit nach Hause nehmen. Und so bieten viele Winzer nun neben ihrem Wein das eigene Olivenöl wie zum Beispiel Quinta do Prelada oder Quinta do Vallado zum Verkauf an.

Olivenöl Extra Virgin

Auch das älteste Unternehmen im Portweinbereich, Real Companhia Velha, hat seit einigen Jahren ein eigenes Olivenöl. Die Bäume stehen auf der Quinta das Cavalhas, direkt in Pinhão. Das Weingut kann auch besichtigt werden. Geheimtipp: Mit dem Bus bis auf die Spitze zu fahren und einen der besten Ausblicke im ganzen Douro-Tal zu genießen. Die Olivenbäume wachsen dort auf Schiefergestein und an steilen Hängen. Sie sind schon sehr viele Jahre alt und werden nach ökologischen Richtlinien bearbeitet. Denn die Familie Reis, der die Quinta das Carvalhas gehört,  hat sich dem traditionellen Olivenanbau verschrieben. Dafür werden große Netze unter den Olivenbäumen verteilt. Dort sollen die Oliven aufgefangen werden. Sie werden in Kisten à 20 Kilogramm zur Olivenmühle transportiert. Nach dem Entlauben werden sie kalt gepresst (extra virgin), um die beste Qualität zu erzeugen.

Oliven am Baum in PortugalDas Olivenöl der Quinta das Carvalhas besitzt ein volles Aroma und einen intensiven Geschmack. Es ist reif und vollmundig mit fruchtigen Noten. Es ist ideal für den schnellen, täglichen Gebrauch ob für einen Salat oder mit einem frischen Brot, über Tomaten – einfach nur sehr lecker.

Portugiesisches Olivenöl – eine pure Versuchung

Wir meinen: Was gibt es Leckereres, Schnelleres und Einfacheres, als eine Flasche Wein zu öffnen, etwas Olivenöl in ein kleines Schälchen zu geben, ein frisches, vielleicht noch warmes Brot anzuschneiden und ins Öl zu tunken? Hmh, da läuft einem schnell das Wasser im Mund zusammen.

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Feiertag in Portugal – Tag der Freiheit

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Der 25. April ist ein Feiertag in Portugal. Er wird Tag der Freiheit (O Dia da Liberdade) genannt. Er steht für die Erinnerung an die Nelkenrevolution, die im Jahr 1974 stattfand und das Ende der damaligen Diktatur Salazar bedeutete.

Hintergrund für den Tag der Freiheit

Schon lange war das portugiesische Volk sehr unzufrieden mit seiner Regierung. In den 60er Jahren versuchten die Kolonien wie Angola, Guinea und Mozambique ihre Unabhängigkeit von Portugal zu bekommen. Das portugiesische Volk unterstützte das im Gegensatz zum politischen Regime. Die seit den dreißiger Jahren bestehende Staatsmacht Salazars wurde des Öfteren versucht zu stürzen. Alle Anstrengungen waren bis 1974 vergeblich.

Im Frühjahr 1974 stellten sich erstmals auch große Teile der Wehrmacht, vor allem Generäle und Offiziere, gegen den Kolonialkrieg und auf die Seite des portugiesischen Volkes. Die „Bewegung der Streitkräfte“ startete einen ausgearbeiteten Militärputsch am 25. April 1974.

Das Lied „Grândola vila morena“ von José Afonso war das vereinbarte Zeichen zum bewaffneten Aufstand und wurde um 0:30 Uhr im Radio gespielt. Genau 18 Stunden später war die älteste Diktatur Europas gestürzt. Laut unserer Recherche gab es nur vier Tote und 45 Verletzte.

Portugiesisches Kolonialreich

Durch die Nelkenrevolution wurden auch die blutigen Kriege, die mit den verschiedenen Kolonien geführt wurden, um sie weiterhin an Portugal zu binden, beendet. Innerhalb kurzer Zeit wurden Verträge mit den Unabhängigkeitsbewegungen geschlossen. So wurde in Guinea-Bissau noch im gleichen Jahr die Unabhängigkeit umgesetzt. Die anderen Länder wie Angola, Kap Verde, Sao Tomé, Principe und Mosambik wurden im Jahr 1975 unabhängig.

Feiertag „Nelkenrevolution“

Tausende Menschen strömten danach auf die Straßen. Sie sangen, lachten und feierten das Ende der Verfolgung und Ausbeutung, der Verbannung und Unterdrückung. Um ihrer Freude Ausdruck zu verleihen, steckten sie den Soldaten frische Nelken in die Gewehrläufe. So erhielt die portugiesische Revolution, die fast friedlich verlaufen ist, den Beinamen Nelkenrevolution.

Heute werden die Straßen in vielen Städten und Dörfern am Tag der Freiheit mit roten Nelken geschmückt und erinnern so an die Öffnung der Demokratie.

 

Übrigens, wussten Sie, dass die portugiesische Diktatur den Anlass für die Gründung von Amnesty International war? Der britische Anwalt Peter Benenson las von dem Fall zweier portugiesischer Studenten. Sie hatten sich in einem Restaurant kritisch über die Diktatur Salazar geäußert und wurden daraufhin zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt. Dies veranlasste den Juristen zur Handlung.

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Ostern in Portugal (mit und ohne Portwein)

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Bestes Wetter zu Ostern erwartet

Für Porto und das Douro-Tal sind Temperaturen von mehr als 20 °C während Ostern angekündigt. Traumhaftes Wetter, um dort einige erholsame Tage zu verbringen. Die Feiertage werden dort ähnlich wie bei uns verbracht. Bunte Ostereier werden gesucht, man trifft sich mit der Familie (und geht in die Kirche).

Wer hier bleibt und es mit der Familie in den eigenen vier Wänden gemütlich macht, empfehlen wir ein paar leckere portugiesische Kleinigkeiten.

Kulinarisches Ostern

Mandeln mit buntem Zucker- oder Schokoladenguss gehören zu den portugiesischen Osterbräuchen auf jeden Fall dazu. Schon in der Fastenzeit zieren sie die Schaufenster viele Bäckereien und Cafés im ganzen Land und gelten als Geschenk oder Mitbringsel in diesen Tagen.

Und an Ostersonntag kommt der klassische Zickleinbraten auf den Tisch. Dazu passt ein schöner Rotwein (vielleicht aus dem Douro-Tal wie der Poeira 2012 oder Quinta do Vallado Reserva 2013). Vorher als Aperitif oder anschließend als Digestif, vielleicht mit einer Praline, gönnen sich die Portugiesen oft einen guten Portwein. Hier kann man wählen zwischen schlichten, aber sehr guten Ports wie Graham’s Six Grapes von den Symingtons oder besonderen Stylen wie dem Kopke 20 Years.

Übrigens, auch dort werden die Eier gekocht und bemalt. Und wenn das Fest sich dem Ende naht oder vorbei ist, werden die Portugiesen ähnlich kreativ wie wir. Schließlich kann man nicht nur gekochte Eier pur oder auf Brot essen. Wir haben hier zwei Rezepte für gefüllte Eier für die Interessierten.

Kuchen für Ostern

Typisch für die Ostertage ist der Bolo pão de ló. Ein Biskuitkuchen, der nur aus vier Zutaten besteht. Hier gibt es das Rezept auf deutsch:

Zutaten:
5 Eier
2 Tassen Mehl
2 Tassen Zucker
1 Esslöffel Backpulver

Zubereitung:

Eiweiß schlagen, Zucker hinzufügen, dann das Eigelb. Alles gut mischen.

Mehl und Backpulver mischen und durchsieben und langsam zur Masse hinzugeben. Alles gut durchrühren (ohne Mixer), bis eine homogene Masse entstanden ist.

Backen: 180°C, für 10 bis 20 min.

Osterbrot

Als weitere Tradition gilt das Osterbrot, das bei den Einheimischen „Folar“ genannt wird. Dieses Hefeteigbrot gehört in Portugal dazu wie der Osterhase. Früher wurde es mit oder ohne hart gekochtes Ei in der Mitte gebacken.

Je nach Region sind diese Osterkuchen süß oder pikant. Heute werden sie auch mit Fleisch oder Wurst wie den bekannten Chorizos zubereitet. Bei den süßen Rezepten spielen Zimt oder Anis, Zitronen und Orangen eine wichtige Rolle.

 

Wie auch immer Sie die folgenden Tage verbringen, wir wünschen Ihnen und Ihren Lieben ein wunderschönes Osterfest!

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Alte Rebsorten im Douro-Tal gefördert durch die Symingtons

Written by PDMadmin654

Durch den florierenden Portweinhandel im 18. und 19. Jahrhundert entstanden mit der Zeit zahlreiche Handelshäuser. Das wiederum lockte eine Menge ausländischer Geschäftsleute in die nordportugiesische Hafenstadt. Einer von ihnen war der Schotte Andrew James Symington, dessen Vater Kaufmann in Glasgow war. Der 19-Jährige Andrew wanderte 1882 nach Portugal aus und stieg als Verkäufer bei der Firma Graham’s ein. Inzwischen gehören diese und viele andere Portweinmarken zur Familien-Dynastie.

Die Rebsorte Sousao ist eine sehr dunkle Rebe
Quelle: Symington

Kultivierung der alten Rebsorten durch die Symingtons

Auf 220 Hektar werden noch sehr alte Rebstöcke kultiviert. Das entspricht etwa einem Fünftel der gesamten Fläche der Symington-Gruppe. Einige tragen schon 80 Jahre und länger Trauben. Umso wichtiger ist es Paul Symington und seinen Geschwistern, sich für die Erhaltung der alten autochthonen Rebsorten einzusetzen. Aus diesem Grund legte man auf der Quinta do Ataíde ein großes Versuchsfeld an. In diesem experimentellen Weingarten gedeihen inzwischen 52 alte Rebsorten, die regelmäßig beobachtet werden.

Die rote Rebsorte Sousão

Eine fast vergessene Rebsorte ist beispielsweise Sousão, die in erster Linie zur Produktion von Ports eingesetzt wird. Die Weine aus diesen roten Trauben sind tief dunkelrot bis schwarz. Sie sind tanninreich, manchmal auch herb, und weisen einen hohen Säuregehalt auf. Der Genuss dieser Weine sorgt auch gern mal für eine dunkelblaue Zunge. Sie

wird auf 22 Hektar auf den verschiedenen Quintas der Symingtons angebaut.

Alte Rebsorte Alicante Bouschet

Alicante Bouschet ist eine autochthone Rebsorte des Douro-Tals
Rebsorte Alicante Bouschet
Quelle: Symington

Charles Symington fungiert als Winemaker der Familie. Er ist ein Verfechter der alten Resborten. So engagiert er sich auch für die Sorte Alicante Bouschet. Die Rebe ist recht unkompliziert anzubauen und trotzt auch schlechten Witterungsbedingungen. Geschätzt wird sie vor allem als Verschnittpartner in der Cuvée: Dank ihres tiefroten Fruchtfleischs verleiht sie dem Wein eine intensive, dunkelrote Färbung. Inzwischen sind bei den Symingtons rund 25 Hektar mit Alicante Bouschet bestockt.
Das Familienunternehmen der Symingtins ist gut aufgestellt. Ihm gehören solch alteingesessene Portmarken wie Graham’s, Cockburn’s, Dow’s oder Warre’s gehören. Paul Symington blickt mit seiner Familie voller Zuversicht in die Zukunft. Bereits heute sind zahlreiche internationale Auszeichnungen ein eindeutiges Indiz für die Qualität der Weine und Ports der Symingtons.

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Sightseeing in Porto

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Sightseeing in Porto verspricht viel Kultur,  Geschichte mit Flashbacks in vergangene Jahrhunderte und schöne Bilder, die sich im Kopf verankern und dafür sorgen, dass man gern wieder zurück in diese schöne Stadt kommt.
Porto ist nach Lissabon die zweitgrößte Stadt Portugals. Ihr und dem internationalen Handel verdankt das Land seinen Namen. Die Portugiesen nennen sie oft Oporto. Das O ist im Portugiesischen ein Artikel und dementsprechend bedeutet die Übersetzung für diese schöne Stadt „Der Hafen“.

Was man wissen sollte vor dem Sightseeing

Schon in der Eisenzeit soll diese geographische Ecke besiedelt worden sein. Neben den Griechen bauten auch die Römer, Westgoten und Mauren die Siedlung dort aus. Die Westgoten errichteten im 6. Jahrhundert eine Festung und einen Bischofssitz, deren Bedeutung im Laufe der Jahrhunderte zunahm. Im 11. Jahrhundert wurde Porto dann unter die christliche Herrschaft gestellt.

Sightseeing in Porto: Kirchen

Porto an sich ist sehr sehenswert. Die Lage am Fluss und die Nähe zum Atlantik sorgen für ein sehr angenehmes Klima, was uns als Touristen sehr entgegenkommt. So kommt es vor, dass man im April sich den ersten Sonnenbrand einfängt und im Oktober und November noch im Tshirt durch die Stadt laufen kann.
Wenn man durch die Altstadt schlendert, versteht man schnell, warum die Ribeira zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Die kleinen Gassen sind teilweise so eng, dass man kaum oder gar nicht mit dem Auto durchkommt. Das alte Steinpflaster ist nicht geeignet für schöne Stöckelschuhe und nachts hallen die Schritte durch die leeren Gassen.
Inne halten kann man an eine der vielen Kirchen. Da sie im Laufe der verschiedenen Jahrhunderte gebaut wurden, sind sie jeweils unterschiedlich im Stil.

Sightseeing: Torre dos Clerigos und Igrejas

Am bekanntesten ist wohl der Torre dos Clerigos. Der Glockenturm, der heute als Wahrzeichen der Stadt dient, war früher eine Orientierungshilfe für die Seefahrer. Mit fast 76 Metern auf einem Berg war er seitens des Meeres gut sichtbar. Direkt an den Turm – ebenfalls im 18. Jahrhundert – wurde die Irgeja de Sao Pedro dos Clerigos angebaut. Und unterschiedlicher können sie kaum sein, die Igreja Carmelitas und Igreja Carmo. Sie sind keine fünf Laufminuten vom Glockenturm entfernt. Während die ursprüngliche Ordenskirche der Carmeliterinnen (links) sehr schlicht gebaut wurde, entstand die rechte Kirche etwa 140 Jahre später im Barockstil. Sie besitzt so viele Verzierungen und Verschörkelungen, die das Auge faszinieren. Auch innen überrascht sie mit ihrem sehr prunkvollen Goldelementen im Vergleich zur anderen Kirche.

Sightseeing: Sé do Porto

Als letztes wollen wir die Kathedrale bzw. Dom von Porto erwähnen. Hoch oben im historischen Zentrum von Porto auf einem Berg mit Blick auf die Ribeira, den Fluss und Vila Nova de Gaia thront der Dom. In der ersten Hälfte des zwölften Jahrhunderts wurde mit seinem Bau begonnen. Im Laufe der Jahrhunderte wurde sie regelmäßig ausgebaut und verändert. Vor allem in der Barockzeit bekam die Kathedrale ein neues Portal. Auch die Balustraden und die Turmkuppeln stammen aus dem 18. Jahrhundert. Hier sollte ein Besuch unbedingt zum Sightseeing-Programm gehören.

Wer vor Ort mehr über die Geschichte erfahren möchte, dem raten wir ein Sightseeing mit Lucia. Sie führt Personen oder Gruppen durch die Stadt auf individuelle Weise. Mehr Informationen: http://www.theportugueseaffair.com.

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Reiseführer mal anders – Porto & Douro Magazin

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Ein vinophiler Reiseführer soll den interessierten Urlaubern das Douro-Tal und die Hafenstadt Porto näher bringen. Zu bestellen gibt es den etwas anderen Reiseführer direkt hier oder bei Amazon.

Reiselust erwacht, Koffer sind schnell gepackt

Die ersten Frühblüher wagen sich schon hervor und zeigen ihre Knospen. Grund genug, schon die Urlaubsplanung für die nächsten Monate in Angriff zu nehmen.

Ein nahes und sehr warmes Reiseziel ist Portugal. Vor allem nach den diversen Katastrophen und Anschlägen wird das iberische Land immer attraktiver für die Deutschen.  Die meisten Urlauber fahren in die südliche Region, nach Faro. Doch auch der Norden Portugals hat einiges zu bieten. Das Porto & Douro Magazin kann als Reiseführer dienen, um sich einen ersten Eindruck von der nordportugiesischen Hafenstadt und der angrenzenden Weinregion zu verschaffen.

Reiseführer Porto und Weinmagazin Douro-Tal

Der Reiseführer beschreibt auch eine Fahrt auf dem Douro FlussPorto weckt mehr und mehr das Interesse der Urlauber. Das liegt nicht zuletzt an den Billig-Airlines, die die schöne, alte Hafenstadt ansteuern. Doch verglichen mit anderen Weinregionen ist das angrenzende Douro-Tal vielen Reisenden kein Begriff. Als Reiseführer für Einsteiger macht das Porto & Douro Magazin den Lesern Lust auf neue Entdeckungen. Sei es die alte Hafenstadt, die sich in den letzten zehn Jahren dank großer Unterstützung der EU so starkt verändert hat und zu einem Publikumsmagnet entwickelt. Oder das Douro-Tal, das zwar durch seinen Portwein weltberühmt ist, aber reisetechnisch noch nicht groß erschlossen war. Auch hier entwickelt sich der Tourismus stetig weiter. Neben Hotels kann man auf vielen Quintas direkt bei den Winzern ein entspanntes Wochenende oder einen erholsamen Urlaub verbringen.

Neben touristischen Attraktionen und Informationen bietet dieser Reiseführer auch Reportagen über die Port- und Tafelweine der Region. Es gibt Einblicke in einzelne und dort ansässige Winzerfamilien. Das Porto & Douro Magazin versteht sich als Einladung, die Region vor Ort zu besuchen und sich des Öfteren eine Flasche Port oder Wein zu gönnen. Natürlich gibt es direkt hier im Weinshop einige ausgewählte Tropfen zum Probieren.

Hier kann auch noch einmal entspannt vorab durch das Magazin geblättert werden: https://www.youtube.com/watch?v=7MwSumPRUvY

 

 

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Das Douro-Tal

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Weinberge, so weit das Auge reicht. Ein gemächlich dahinfließender Fluss, in dem sich Sonne, Mond und Sterne spiegeln. Eine Landschaft, so schön, dass sie das Auge kaum fassen kann. Ob dieser Schönheit wundert es uns nicht, dass das Douro-Tal im Jahre 2001 zum UNESCO Weltkultur-Erbe ernannt wurde.

Was die Natur dort über viele Jahrtausende geschaffen und der Mensch durch die Weinkultur ergänzt hat, lässt so manchen Touristen beim ersten Anblick staunen. Berghänge mit einem Höhenunterschied von 500 Metern und mehr, an denen auf kargem Schieferboden Weinreben wachsen, prägen das Bild.

Douro-Tal: Ein unbeschreiblicher Blick auf den Fluss genießt man von Quinta Nova.
Douro-Tal: Ein unbeschreiblicher Blick auf den Fluss genießt man von Quinta Nova.

Der Douro

Und mittendrin der Fluss. Die raue Schönheit der Landschaft und die enorme Freundlichkeit der Bewohner ziehen jährlich mehr und mehr Besucher in die Region. Hier spürt man die besondere Verbindung zwischen Mensch und Wein. Und die Tradition, die heute noch fast genauso wie vor 200 Jahren gelebt wird.

Mobil im Douro-Tal

Ohne mobilen Untersatz vor Ort lässt es sich im Douro-Tal zwar sehr gut erholen und ausspannen. Aber leider kann man dann wenig unternehmen. Und das wäre wirklich schade, da die Region so viel Sehenswertes bietet. Aus diesem Grund lohnt sich ein Mietauto vor Ort. Entweder mietet man direkt am Flughafen in Porto ein Auto und genießt bereits die Anreise auf der landschaftlich reizvollen Strecke entlang des Flusses. In rund anderthalb Stunden fährt man ganz entspannt ins Douro-Tal.

Historisch mit dem Zug unterwegs

Alternativ kann man auch in Porto am historischen Bahnhof Sao Bento, der unbestritten zu einem schönsten Bahnhöfe weltweit zählt, in den Zug steigen. Das Ticket ins Douro-Tal kostet um die 15 Euro, abhängig von der tatsächlichen Endstation. Nach Peso da Regua dauert die Fahrt etwa zwei Stunden, bis Pinhão fährt man zweieinhalb Stunden, da der Zug an vielen Haltestellen stoppt. Natürlich kann man auch per Schiff anreisen. Von Porto aus bieten diverse Anbieter mehrtägige Flusskreuzfahrten an.

Wer in Peso da Regua aus dem Zug oder vom Schiff steigt, kann sich bei einer der Vermietungen einen fahrbaren Untersatz besorgen, um die Entdeckungsreise per Auto fortzusetzen. Das Douro-Tal ist auf jeden Fall eine Reise wert.

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Peso da Régua – heimliche Hauptstadt des Portweins

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Peso da Régua ist die größte und vergleichsweise geschäftigste Stadt in der Douro-Region. Sie liegt am rechten Flussufer und ist etwa 120 km von Porto entfernt. Geographisch gehört Régua, wie die Stadt von den Einheimischen nur genannt wird, zum Gebiet des Alto Douro. Der Ort versorgt die umliegenden Orte und Quintas mit den wichtigsten Dingen des alltäglichen Lebens. In der kleinen Einkaufsstraße Rua dos Camilos kann man an Shops, Cafés und Bäckereien vorbeibummeln.

Geschichte im Douro-Tal

Wer sich für Kultur und Geschichte interessiert, dem sei das Muséo do Douro empfohlen. Das Heimatmuseum, das unter anderem die Geschichte des Douro-Tals dokumentiert, befindet sich zentral in den ehemaligen, inzwischen renovierten Gebäuden der „Real Companhia Velha“. Es ist eines der ältesten und berühmtesten Häuser der Gegend, da es zeitgleich mit der Gründung der Companhia Geral da Agricultura das Vinhas do Alto Douro im Jahr 1756 gebaut wurde.

Das Unternehmen mit dem leicht sperrigen Namen war für die geographische Abgrenzung der Region sowie die Regelung von Produktion und Vermarktung der Douro-Weine verantwortlich. Heutzutage ist das Museum zuständig für Studien, für die Museumsstücke sowie die Erhaltung und Förderung des Douro-Tals. Im großen zentralen Ausstellungsraum, in dem die Dauerausstellung „Douro, Materie und Geist“ untergebracht ist, erfährt der Besucher mehr über die Weingeschichte in der Region. Andere wechselnde Ausstellungen rund um regionale Kunst und Kultur sind im Herrenhaus „Solar do Vinho do Porto“ eingerichtet.

Tolle Aussicht in Peso da Régua

Dem Museum ist das Restaurant „A Companhia“ angeschlossen. Hier kann man sich nach der Besichtigung der Ausstellung stärken – mit einen herrlichen Blick auf den Douro. Auf den Tisch kommen frische regionale Produkte, aus denen der Küchenchef je nach Jahreszeit traditionelle Gerichte zaubert. Und natürlich gehört zu einem guten Essen auch ein guter Wein, das versteht sich hier quasi von selbst.

Die heimliche Hauptstadt des Douro-Tals hat aber auch noch weitere interessante Sachen zu entdecken. Dazu gehört der mehrmals die Woche stattfindende Markt, einige Restaurants und Bars in der Stadt und natürlich die Weingüter, die man direkt am Rande der Stadt findet.

 

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