Porto & Douro Magazin | Portwein
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Portwein

To do with Port - Wir zeigen Ideen mit Portwein

Portwein ist in Deutschland nach wie vor ein Nischenprodukt. Leider. Anders als zum Beispiel in England gibt es bei uns nämlich keine Portweintradition. Dabei entdeckt man so viel Spannendes rund um das portugiesische Getränk – vor allem je mehr man sich in die „Materie“ einarbeitet. Das fängt schon bei den Bezeichnungen an – Ruby, Tawny, Vintage, Late Bottled Vintage – und endet bei den unterschiedlichen Produzenten und ihren Weinen.

Behandeln Sie Portwein wie Rotwein! Nicht wie eine Spirituose!

Wie ein Rotwein verliert auch ein Portwein je nach Alter mit zunehmender Zeit an der Luft sein Volumen und seine Fruchtaromen.  Zwar können die schon oxidativ gelagerten Tawnies über längere Zeit sehr gut schmecken, jedoch werden sie mit der Zeit grundsätzlich nicht besser. Genießen Sie die Rubies innerhalb einer Woche. Vintage Ports sind je nach Alter – wie die großen Rotweine dieser Welt – selten mehr als einen Tag in Bestform. Tawny Ports halten sich knapp einen Monat.

Bestes Wetter zu Ostern erwartet

Für Porto und das Douro-Tal sind Temperaturen von mehr als 20 °C während Ostern angekündigt. Traumhaftes Wetter, um dort einige erholsame Tage zu verbringen. Die Feiertage werden dort ähnlich wie bei uns verbracht. Bunte Ostereier werden gesucht, man trifft sich mit der Familie (und geht in die Kirche). Wer hier bleibt und es mit der Familie in den eigenen vier Wänden gemütlich macht, empfehlen wir ein paar leckere portugiesische Kleinigkeiten.

Durch den florierenden Portweinhandel im 18. und 19. Jahrhundert entstanden mit der Zeit zahlreiche Handelshäuser. Das wiederum lockte eine Menge ausländischer Geschäftsleute in die nordportugiesische Hafenstadt. Einer von ihnen war der Schotte Andrew James Symington, dessen Vater Kaufmann in Glasgow war. Der 19-Jährige Andrew wanderte 1882 nach Portugal aus und stieg als Verkäufer bei der Firma Graham’s ein. Inzwischen gehören diese und viele andere Portweinmarken zur Familien-Dynastie.

Einige würden Dirk Niepoort als Rebellen bezeichnen, andere vielleicht als Querdenker, Pionier oder gar Visionär. Ihn zu beschreiben, ist gar nicht so einfach. Bei ihm zählt nicht der erste Eindruck. Erst beim dritten, vierten oder fünften Treffen gelingt es, ihn ansatzweise zu verstehen. Im ersten Moment wirkt er sehr ruhig und beobachtend, manchmal auch etwas zurückhaltend oder schüchtern. Doch wenn man ihn näher kennenlernt und die Möglichkeit hat, Zeit mit ihm zu verbringen, erkennt man, dass er alles andere als ruhig und zurückhaltend ist. Er ist voller Tatendrang und sitzt selten still. Der 51-Jährige mit dem charakteristischen dunkelblonden Lockenschopf ist ein äußerst offener, interessierter und neugieriger Mensch. Das hat sicherlich auch etwas mit seinen familiären Wurzeln zu tun.

Am 10. September 2016, dem Port Wine Day, steht in Porto alles im Zeichen des bekannten Portweins. Damals, als es den ersten Portwein gab, wurde er in Fässern mit den Rabelos (kleine Boote) vom Douro-Tal nach Porto gebracht und von dort vor allem nach England verschifft. Der Portwein machte die Hafenstadt zu einer der bekanntesten und beliebtesten Städte in Europa.

Porto & Douro Magazin - Kurzmeldung

Porto & Douro Magazin – ein neues vinophiles Reisemagazin bereichert ab März 2016 den deutschen Zeitschriftenmarkt. Die nordportugiesische Kapitale Porto kennen viele, vor allem durch ihren renommierten Fußballklub FC Porto. Die angrenzende Weinregion, die die Hafenstadt durch den Portwein berühmt gemacht hat, kennen dagegen die wenigsten. Das Porto & Douro Magazin verrät Insider-Tipps für das Reisen im Douro-Tal. Es wartet mit jeder Menge Wissenswertem rund um Wein, Portwein und die einfache, aber ehrliche Küche Nordportugals auf.