Eduardo – Ein (portugiesischer) Name, der für Kreativität und besonderen Geschmack für Wein steht - Porto & Douro Magazin
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Eduardo – Ein (portugiesischer) Name, der für Kreativität und besonderen Geschmack für Wein steht

Eduardo - 5 Niepoort-Generationen

Eduardo – Ein (portugiesischer) Name, der für Kreativität und besonderen Geschmack für Wein steht

Die Namenswahl für die eigenen Kinder stellt die Eltern oft vor eine große Herausforderung. Finden wir selbst einen eigenen und besonderen Namen oder geben wir ihm den unserer Eltern. In Portugal treffen wir oft auf Fernandos, Franciscos, Rui, Pedro und Joao. Bei den Niepoorts ist es Eduardo.

Eduardo = Niepoort

Bei der Familie Niepoort, die in Deutschland zu den bekanntesten portugiesischen Weinproduzenten zählen und unter anderem den Wein „Fabelhaft“ verkaufen, heißen die letzten fünf Generationen Eduardo bzw. Eduard. Dieser Name bedeutet so viel wie „Hüter des Besitzes“. Er verbindet die Familienmitglieder über die letzten Jahrzehnte und fast schon Jahrhunderte über Portwein und Wein miteinander.

Generationen vor Dirk Niepoort

Dirk Niepoort hat darüber einen langen Post auf Facebook verfasst und schreibt über die fünf Eduardos. Dirks Großvater wurde von den meisten nur „Edu“ genannt. Als Eduardo Marius war er ein kreativer Entwickler und Erfinder. Eduardo Rudolph, der Vater, wird von allen nur Rolf oder liebevoll Rolfi genannt. Er hat jetzt schon die 90 Jahre erreicht und war ein besonders denkender Kaufmann, vor allem in der Familienlinie.

Eduardo - 5 Niepoort-Generationen

Fünf Generationen Eduardo Niepoort – Kreativität und Weingeschmack (Quelle: Dirk Niepoort)

Dirk und seine Kinder Daniel und Marco

Auch Dirks Söhne, Eduardo Daniel und Eduard Marco, sind mit in das Weingeschäft eingestiegen. Sie arbeiten zusammen mit ihrem Vater Dirk an neuen Projekten. Daniel produziert und verkauft sehr erfolgreich mit Philipp Kettern die FIO Wines. Marco ist in Portugal und arbeitet mit Dirk auf der Quinta Maria Izabel. Sie wollen dort auch authentische Weine herstellen, die den wahren Charakter der Region zeigen. Man soll schmecken, wo der Wein produziert wird. Sie sollen eine neue Interpretation des Douro werden.

Die Trauben stammen von sehr alten Rebstöcken von hoch gelegenen Lagen. Sie werden über 60 Tage fermentiert und lagern in alten 500-Liter-Fässern. Wir haben sie noch nicht probiert, sind uns aber sicher, dass die Eduardos der Familie Niepoort etwas ganz Tolles kreiert haben und verbleiben hier mit einem Statement von Dirk: „IT´S ONLY DOURO, BUT I LIKE IT…I LIKE IT…I LIKE IT, YES I DO“.

P.S. Im September sind wir in Porto und im Douro-Tal und schauen mal, ob wir eine Flasche des „lockigen“ Rotweins, wie Dirk ihn nennt, auftreiben können.

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