Die Quinta Poeira – Ein kleines, aber bekanntes Weingut im Douro-Tal

Written by PDMadmin654 on November 20, 2016

Poeira 2012 wurde von Jorge Moreira auf der gleichnamigen Quinta Poeira gemacht. Es gibt etwa 450 Produzenten im Douro-Tal. Jeder auf seine Weise bringt tolle Weine oder besondere Ports hervor. Wir möchten Ihnen einige Winzer oder besondere Tropfen vorstellen, die aus dem Norden Portugals stammen

Poeira 2012 von Jorge Moreira

Die Macher des Poeira 2012, Jorge Moreira mit seiner Frau
Jorge Moreira und Olga Martin

Jorge Moreira ist nicht nur der Besitzer der Quinta Poeira, sondern auch der Önologe. Diese Cuvée ensteht aus den Trauben der ältesten Reben dieser Quinta. Der 2012er zeigt sich mit einer sehr ausgewogenen Säure, fiel Frische und Charakter. Bei aller Kraft und Konzentration, die so typisch für die Douro-Weine ist, wirkt er fein und elegant. Jorge Moreira kann man schon als Meisterwinzer bezeichnen, schließlich arbeitet er auch als „Winemaker“ für viele andere Unternehmen im Douro-Tal. Er entwickelt Weine, die man jung trinken kann, die aber auch ihren Charakter bei einer längeren Lagerung entfalten.

Je länger der Poeira 2012 im Glas ist, um sehr mehr schmeckt man sein Potential. Wunderbar!

Dieser Wein passt sehr gut zu etwas deftigeren Gerichten mit einem intensiven Geschmack wie Wild, Lamm und einem schönen Steak.

http://poeira.pt/

Die Quinta Poeira

Quinta Poeira im Douro-Tal
Quinta Poeira (Quelle: Olga Martin Facebook)

Die Quinta Poeira befindet sich in der Gegend um Provesende. Am rechten Flussufer liegend gehören etwa neun Hektar Weinberge, zwei Hektar Olivenhainen und drei Hektar Wald zum Grundstück.

Der Weinberg ist gen Norden ausgerichtet und bestimmt damit im Wesentlichen den Stil der Quinta-Weine. Die Temperaturen sind in der Regionim Sommer immer sehr hoch. Die Trauben reifen deshalb an einem Nordhang immer langsamer. Dies sorgt dafür, dass die Aromen, Geschmack und Säure der Trauben im Wein besser bewahrt werden. Denn das Weingut verfügt unter anderem noch über traditionelle Steinbottiche, die sogenannten Lagares, und einer alten Presse.

Jorge und Olga haben das ehemals zerstörte Gebäude neben dem alten Orangenbaum restauriert. Es dient heute auch als Wohnhaus – genau in der Mitte der Reben, in einer atemberaubenden, intensiven Landschaft.

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