Porto & Douro Magazin | Douro-Tal
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Douro-Tal Tag

Bei meinem ersten Besuch in Portugal habe ich mich verliebt – in das Land, die Menschen und den Wein. Ich flog mit einer Freundin nach Porto. Wir wollten die altehrwürdige Hafenstadt am Ufer des Douro erkunden und dann weiter in die Heimat des Portweins, das malerische Douro-Tal mit seinen steilen Weinterrassen, reisen. Das war im Herbst 2009.

Weinberge, so weit das Auge reicht. Ein gemächlich dahinfließender Fluss, in dem sich Sonne, Mond und Sterne spiegeln. Eine Landschaft, so schön, dass sie das Auge kaum fassen kann. Ob dieser Schönheit wundert es uns nicht, dass das Douro-Tal im Jahre 2001 zum UNESCO Weltkultur-Erbe ernannt wurde.

Peso da Régua ist die größte und vergleichsweise geschäftigste Stadt in der Douro-Region. Sie liegt am rechten Flussufer und ist etwa 120 km von Porto entfernt. Geographisch gehört Régua, wie die Stadt von den Einheimischen nur genannt wird, zum Gebiet des Alto Douro. Der Ort versorgt die umliegenden Orte und Quintas mit den wichtigsten Dingen des alltäglichen Lebens. In der kleinen Einkaufsstraße Rua dos Camilos kann man an Shops, Cafés und Bäckereien vorbeibummeln.

Zum Pflichtprogramm jedes Douro-Touristen gehört ganz ohne Frage ein Besuch von Pinhão und dieser malerische, fast verschlafen wirkende Ort direkt am Fluss lädt zum Bummeln sowie zu einer Bootsfahrt ein. A propos Flusskreuzfahrt: Das Douro-Tal lässt sich während einer Bootsfahrt sowohl von Regua, wie die Einheimischen ihre kleine „Hauptstadt“ kurzerhand nennen, als auch von Pinhao aus erkunden. Es gibt einige Anbieter von Bootstouren mit unterschiedlichen Startpunkten und Zielen. Da wären als Anbieter zu nennen: Barcodouro (www.barcodouro.pt) und Pipadouro (http://pipadouro.pt).

Von Peso da Régua erreicht man in etwa 15 Minuten Lamego, entweder über die Autobahn oder über die schöne Strecke über Land. Der Ort zählt zu den ältesten und geschichtsträchtigsten Städten Portugals und ist Sitz eines katholischen Bischofstums. Er gehört ebenfalls zum Weinbaugebiet Alto Douro. Die Stadt im Bezirk Viseu sollte daher keinesfalls auf der „to-see list“ fehlen.