Porto & Douro Magazin | Meins meins meins… Unser erster Urlaub im Douro-Tal
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Meins meins meins… Unser erster Urlaub im Douro-Tal

Oscar Quevedo beim ersten Besuch

Meins meins meins… Unser erster Urlaub im Douro-Tal

Endlich angekommen. Hier sind einige Eindrücke von unserem ersten Besuch im Douro-Tal. Vielleicht verstehen Sie jetzt, warum wir immer wieder dorthin wollen.

Frühstück auf dem Weingut

Frühmorgens in Donelo, einem kleinen Dorf nur wenige Kilometer vor Pinhão. Der Duft von feuchtem Gras und Kräutern liegt in der Luft. Wir sitzen mit Pedro, seiner Frau Maria und den beiden gut gelaunten Töchtern auf der Terrasse beim Frühstück. Der deutschsprachige Portugiese brennt schon darauf, uns sein Weingut und vor allem den neuen Weinkeller zu zeigen, auf dessen ungewöhnliche Architektur er besonders stolz ist. …

Titanic-Feeling im Douro-Tal

Auf dem Aussichtspunkt São Leonardo da Galafura fühlen wir uns wie Kate Winslet am Bug der Titanic. Die Haare wehen im Wind, der Blick schweift in die Ferne, dann hinunter ins Tal. Dort, weit unter uns, schlängelt sich der Douro wie ein glitzerndes Band durch die Weinberge. Die Augen zusammengekniffen, die Hand zum Schutz vor der gleißenden Sonne vor die Stirn erhoben – so stehen wir da und staunen über diese Landschaft, deren Hügel ausgebreitet vor uns liegen wie eine zerknautschte Federbettdecke, in die man sich am liebsten sofort hinein sinken lassen möchte. …

Weinlese bei Cristiano van Zeller

Weinlese bei Cristian van Zeller„Wer hatte bloß diese Idee?“ frage ich mich heute zum x-ten Mal. Trauben sortieren im Douro? Zig verschiedene Traubensorten wachsen an den Weinhängen. Nein, nicht jede für sich, sondern alle durcheinander. Manchmal auch rote neben weiße. Dick und voll fühlen sich die reifen, dunkelblauen Trauben in meiner Hand an. Und es ist ein bisschen wie bei Aschenputtel, die guten ins Töpfchen… Und wir schauen die ganze Zeit auf das Laufband. Mir wird schwindelig, der Schweiß läuft mir am Nacken herunter. Gerade eben hat es kurz gewittert, aber davon ist hier unter dem Dach, wo das Förderband steht nicht zu merken…

Douro-Tal, Francesinha und mehr

Oscar Quevedo beim ersten Besuch

Oscar kommt uns entgegen bei unserem ersten Besuch

Der sich langsam orange-rot färbende Himmel schickt für heute ein letztes Bündel weiche Sonnenstrahlen ins Douro-Tal. Nicht nur uns schmeichelt das warme Licht, sondern auch der Landschaft. Plötzlich wirkt alles noch spektakulärer. Mit offenen Fenster und unserem Lieblingssong „Still the same“ von Bob Hollis/Bob Seger im Ohr genießen wir die Fahrt am Ufer des Douro entlang zu Oscar.

Bevor wir den jungen Winzer in Sao Joao de Pesqueira besuchen, probieren wir unsere erste Francesinha, ein mit nass geräuchertem Schinken, Linguiça– und Chipolata-Wurst sowie gebratenem Rindfleisch belegtes Sandwich. Die dicke Schicht aus geschmolzenem Käse und ein See aus einer dickflüssigen Tomaten-Bier-Soße lassen uns das Wasser im Mund zusammen laufen. Diese Kalorien haben wir uns wirklich verdient! …

Porto bei Nacht

Eine kleine Bar an der Ribeira in Porto, schummriges Licht, urgemütliches dunkles Holz an den Wänden. An der Theke lehnen lässig zwei ältere Herren. Vor uns ein Glas – halbvoll mit dem dunklem Tropfen, dem die Stadt seinen Namen geschenkt hat: Portwein. Einmal vorsichtig schwenken – Aromen von Kirsche und Zwetschgenkompott. Ein zweites Schwenken bringt die so genannten Sekundäraromen zum Vorschein. „Das sind die weniger löslichen Aromen, die Sauerstoff und etwas Bewegung benötigen, um sich aus dem Wein zu lösen“, erklärt uns Barkeeper Joao. Wir stecken unsere Nasen in die Gläser und atmen tief ein. …

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