Porto entdecken
Die Stadt am Atlantik, die dem weltweit bekannten und sehr geschätzten Portwein seinen Namen gab – und heute noch viel mehr zu bieten hat
Porto zeigt sich nicht auf den ersten Blick vollständig. Von der Ribeira, dem bunten Häuserband direkt am Fluss, wandert der Blick unweigerlich über die Dom-Luís-Brücke nach Vila Nova de Gaia. Diese Stadt steht wie keine für die Geschichte des Portweins, reifen dort seit vielen Jahrhunderten die Süßweine in kühlen Keller.
Porto ist mehr als sein berühmtestes Exportgut: schiefergraue Gassen, die sich steil zum Douro hinunterziehen, Fassaden aus blau-weißen Azulejos, die selbst Bahnhofshallen wie den São Bento und viele bekannte Kirchen in Kunstwerke verwandeln. Zudem bietet die dortige Küche alles, was Genussreisende suchen, zwischen deftiger Francesinha und frischem Fisch vom Atlantik.
Wer eine Städtereise wie nach Porto plant, steht schnell vor der gleichen Frage: Wie viel Zeit braucht diese Stadt wirklich? Und was davon ist Pflicht, was Kür? Diese Seite ist der Ausgangspunkt für alle Antworten – von den klassischen Sehenswürdigkeiten der Altstadt über die Frage, wo man in Porto am besten übernachtet und isst wie an den Ständen des Mercado do Bolhão. Nicht zu vergessen die leiseren Seiten der Stadt wie ein Fado-Abend in einer kleinen Bar oder einem Weinkeller. Aber vor allem auch über die Geschichte hinter den Azulejo-Fliesen, die man sonst nur bewundert, ohne sie zu verstehen, kann man sich informieren.
Städtereise oder längerer Trip?
Selten ist Porto das einzige Ziel einer Reise: Die zweitgrößte Stadt von Portugal ist zugleich das Tor zum Douro-Tal – wer hier startet, ist in etwa eineinhalb Stunden mitten in den beeindruckenden Terrassenweinbergen, aus denen der Portwein stammt, den man am Vorabend vielleicht in einer Bar an der Ribeira probiert hat. Genau diese Verbindung aus Stadt, Fluss und Weinregion macht Porto zu mehr als einem Städtetrip – und zum idealen Startpunkt für alle, die Nordportugal nicht nur besichtigen, sondern erleben wollen.
