Portwein-Adventskalender als besondere Geschenkidee
Für einen guten Portwein ist man nie zu alt – höchstens zu jung, um ihn zu probieren. Genau das macht den Portwein-Adventskalender zu einem der originellsten Geschenke der Vorweihnachtszeit: Statt Schokolade verbirgt sich hinter jedem der 24 Türchen ein kleines Fläschchen Portwein, jeden Tag eine neue Kostprobe auf dem Weg zum Heiligabend.
Was steckt im Portwein-Adventskalender?
Der Kalender folgt dem klassischen 24-Türchen-Prinzip – nur dass sich dahinter statt Süßigkeiten kleine 50-ml-Fläschchen Portwein verbergen. So lässt sich über den ganzen Dezember hinweg ein breites Spektrum an Stilen durchprobieren, von jung und fruchtig bis lange fassgereift. Das macht den Kalender zu weit mehr als einer süßen Geste: Er ist eine kleine, in sich geschlossene Portwein-Verkostung mit täglichem Aha-Moment.

Die Portwein-Stile im Kalender
Ein guter Portwein-Adventskalender lebt von seiner Stilvielfalt. Diese Kategorien sollten enthalten sein:
- White Port – hell, erfrischend, oft die leichteste Kostprobe im Kalender
- Ruby Port – jung, fruchtbetont, intensiv in Farbe und Geschmack
- Tawny Port – im Holzfass gereift, mit warmem, nussig-karamelligem Bouquet in unterschiedlichen Altersstufen
- Colheita Port – ein jahrgangsbezeichneter Tawny mit subtiler, komplexer Eleganz
- Vintage Port – der Spitzenstil unter den Portweinen, geprägt von Finesse und Reifepotenzial
- Reserve Port – eine Qualitätsstufe oberhalb der Basisweine, mit besonderem Aroma und Bukett
- Pink Port – der jüngste der Stile, mit harmonischer, beerig-frischer Süße
Wer diese sieben Stile in 24 Tagen durchprobiert, bekommt einen kompakten, praxisnahen Überblick über die gesamte stilistische Bandbreite von Portwein – deutlich lehrreicher als jede reine Verkostungsnotiz.
Welche Produzenten stecken im Kalender?
Über die Jahre kamen im Kalender unter anderem Fläschchen dieser Häuser zum Einsatz:
- Niepoort – der bekannteste Erzeuger mit deutschen Wurzeln im Douro-Tal
- Graham’s
- Calém
- Kopke
- Burmester
- Quevedo – aus São João da Pesqueira
- Quinta da Prelada – aus der Nähe von Peso da Régua
Kleine Geschichte des Adventskalenders
Die Idee, die Wartezeit bis Weihnachten zu zählen, ist älter als jede Schokoladenvariante. Sie geht auf religiöse Bräuche des frühen 20. Jahrhunderts zurück: Kinder entfernten täglich einen von 24 Kreidestrichen an der Wand oder zündeten eine Kerze an, die jeden Abend bis zum nächsten Strich herunterbrannte. Einen wichtigen Schritt in Richtung des heutigen Formats markiert das Jahr 1902, als eine evangelische Buchhandlung in Hamburg den ersten gedruckten Kalender mit einer „Weihnachtsuhr“ verkaufte. Die Schokoladenversion, wie man sie heute kennt, kam erst deutlich später, Ende der 1950er-Jahre, auf den Markt. Der Portwein-Adventskalender überträgt dieses über hundert Jahre alte Prinzip des täglichen Zählens auf einen Genuss für Erwachsene.
Was ist Portwein eigentlich?
Portwein ist ein aufgespriteter Likörwein aus dem Douro-Tal mit einem Alkoholgehalt von rund 19 bis 22 Volumenprozent. Die Aufspritung mit neutralem Traubenbrand stoppt die Gärung, wodurch Restsüße und Alkoholstärke erhalten bleiben – die Basis für die stilistische Vielfalt, die der Adventskalender in Miniaturform abbildet.
Für wen eignet sich der Portwein-Adventskalender?
Der Kalender ist ein passendes Geschenk für Weinliebhaber, Portwein-Einsteiger, die verschiedene Stile risikofrei kennenlernen wollen, und für alle, die der Vorweihnachtszeit ein etwas anderes tägliches Ritual geben möchten. Als Mitbringsel, Nikolausgeschenk oder kleine Selbstbelohnung nach einem langen Arbeitstag im Dezember funktioniert er gleichermaßen.
Der Portwein-Adventskalender enthält 24 verschiedene 50-ml-Flaschen: https://porto-und-douro.de/shop/


Portwein ist ein aufgespriteter Likörwein. Diesem Wein wird während seiner Herstellung Weindestillat zugesetzt. Dies gibt ihm Textur, Süße und einen kräftigeren Geschmack. Portwein weist einen Alkoholgehalt zwischen 19 und 22 Volumenprozent auf. Portweine werden in verschiedenen Qualitätsstufen hergestellt. Diese Weine müssen das offizielle Siegel des Portweininstituts „Instituto do Vinho do Porto“ und die Bezeichnung Portwein tragen, nur dann dürfen sie als solche gehandelt werden.
