Porto & Douro Magazin | Verboten gut mit Pink Port – Portugal gegen Iran bei der Fußballweltmeisterschaft
Portugal gegen Iran bei der Fußballweltmeisterschaft - Die Frage ist: Womit stößt man da an?
Portwein, Fußball
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Portwein Pink Port Crémant Aperitif Cocktail

Verboten gut mit Pink Port – Portugal gegen Iran bei der Fußballweltmeisterschaft

Nachher, um 20 Uhr findet das letzte Spiel der Vorrunde in der Gruppe B statt. Portugal tritt gegen Iran an. Da bleibt die große Frage, womit wir anstoßen bzw. den Abend verbringen? Unser Vorschlag wäre ein Cocktail mit einem Pink Port, einem rosefarbenen Portwein.

Verboten guter Fußball mit Pink Port

Wir haben uns für den einen Rosé Port von Quevedo entschieden, denn er ist bei uns noch nicht sehr bekannt. Die Pink Ports werden aus den gleichen Trauben wie die roten Portweine hergestellt. Im Douro-Tal werden vor allem autochthone Rebsorten wie  Touriga Nacional, Touriga Francesa und Tinta Roriz angebaut. Die Herstellung beginnt wie bei dem roten Portwein. Die roten bzw. dunklen Trauben werden nach einer kurzen Gärungsphase entzogen wie auch bei der Herstellung von Roséweine. Dadurch erhält der Wein bzw. Portweine die schöne rosafarbene oder pinke Farbe. Meistens senken die Hersteller wie Croft, Quevedo, Rotes während der Gärung die Temperatur. So erhält der Pink Port auch die besondere Frische und Feuchtigkeit, die den Portwein zu einem perfekten Sommer-Drink macht. Nur mal so zur Info: Rosé Portweine können geöffnet über mehrere Wochenkühl gelagert werden, ohne merklich an Qualität einzubüßen.

Aber wer will schon so lang diesen leckeren Portwein aufheben, wenn man so tolle Sachen mit diesem Portwein machen kann. Er schmeckt gut gekühlt besonders im Sommer sehr lecker und fruchtig. Pink Port kann aber auch eine Basis für verschiedene Drinks oder Cocktails sein. Aber Vorsicht! Wie auch die anderen Portweinsorten hat dieser Portwein auch einen Alkoholgehalt von etwa 19 bis 20 Volumenprozent.

Aber zurück zum Fußball. Warum wir uns für die Überschrift „Verboten gut“ entschieden haben? Das hat verschiedene Gründe.

Iranischer Fußball – Zu viele Verbote

Die iranische Fußballmannschaft soll nach Informationen im Internet als erste Mannschaft in Russland angekommen sein. Nun ja, einer muss immer der erste und einer der letzte sein. Aber was will uns diese Information sagen?

Vielleicht wollten sie sich extra gut vorbereiten. Die Iraner durften in ihrer Gruppe nicht nur gegen Portugal – wie heute Abend – sondern auch gegen Spanien spielen. Vielleicht hat Winnie Schäfer ja doch recht, mit dem, wie er seine Iraner (er trainiert in Teheran) einschätzt. Er traut ihnen das Achtelfinale zu. Aber dafür müssen sie heute gegen Portugal eindeutig gewinnen. Ein Unentschieden reicht nicht aus.  Aber ich glaube nicht wirklich daran. Dieses Spiel werden die fußballverrückten Portugiesen mit Ronaldo schon reißen.

Die Iraner haben sich souverän für die Endrunde qualifiziert. Sie haben alle Spiele gewonnen, ohne eine Niederlage. Sie lagen sogar vor Südkorea und hatten mehr Punkte als Japan. Aber trotzdem spielen sie mit zahlreichen Einschränkungen. Und zwar ist es den iranischen Fußballern verboten gegen Israelis zu spielen. Und es dürfen auch keine Frauen ins Fußballstadion. Deshalb geht heute der Pink Port ins Rennen.

Fußball – Verboten durch den Staat!

Die beiden Spieler Masoud Shojaei und Ehsan Haji Safi wurden durch das iranische Sportministerium lebenslang gesperrt. Der Grund: Sie haben für ihren damaligen Klub Panionios Athen gegen Maccabi Tel Aviv gespielt. Unglaublich, aber wahr, den iranischen Sportlern ist es verboten, gegen Israelis anzutreten. So viel zum Thema Fair Play und Sport steht über allem…

Fußball – Verboten für iranische Frauen

Was ich aber noch spannender finde, ist, dass es Frauen seit den 80er Jahren verboten ist, ins Fußballstadion zu gehen. Es heißt, es würde gesündigt werden. Umso schöner finde ich es, dass die Frauen jetzt in einer Vielzahl die Spiele ihrer Mannschaft im Stadion besuchen. Und darauf trinken wir, auch wenn die Iraner eigentlich ja auch keinen Alkohol trinken! Vielleicht macht es uns deshalb noch a bissl mehr Spaß, einen leckeren Pink Port mit Crémant zu genießen. Seid Ihr dabei?

Bubbles in Pink – Verboten lecker!

So nennen wir unsere Kreation mit dem Portwein in rosé. Wir brauchen dafür drei Teile Pink Port (wir haben Rosé Port (der eine nennt ihn pink, der andere rosé) von Quevedo), vier Teile Crémant (Champagner ist uns zu dekadent) und ein kleines Schnapsglas mit Cointreau. Sie werden zusammen in ein Sektglas gegeben. Wer mag, gibt als Garnitur eine Zitronenzeste dazu. Und die Party mit dem Pink Port Cocktail kann steigen. Die bessere Mannschaft wird schon gewinnen.

 

 

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